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Einwohnerzahl Bayern - Stand: 30.09.2011
Aufgrund einer erneut angestiegenen Ausländerzuwanderung sowie der Zuzüge von Deutschen aus den anderen Bundesländern konnte der Freistaat in den ersten drei Quartalen 2011 einen Wanderungsüberschuss von rund 58 500 Personen verbuchen. Unter Berücksichtigung des Geburtendefizits von 14 088 Personen wuchs die Bevölkerung Bayerns von Anfang Januar bis Ende September 2011 per saldo um 44 842 Einwohner.
Am 30. September 2011 hatte der Freistaat Bayern 12 583 538 Einwohner, 44 842 mehr als zu Jahresbeginn (+ 0,4 Prozent). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, war die Bevölkerungsentwicklung der ersten drei Quartale 2011 geprägt von einem moderaten Wanderungsplus gegenüber den anderen Bundesländern und einer erneut angestiegenen Nettozuwanderung aus dem Ausland. So zogen zwischen Anfang Januar und Ende September 2011 aus dem übrigen Bundesgebiet gut 93 900 Bürger nach Bayern und rund 82 600 wanderten dorthin ab, so dass gegenüber den anderen Bundesländern ein Wanderungsplus von rund 11 300 Personen (2010: 7 300) zu verzeichnen war. Aus dem Ausland zogen in den ersten neun Monaten 2011 über 135 800 Personen (darunter knapp 87 Prozent Ausländer) in bayerische Gemeinden zu, etwa 88 600 (Ausländeranteil: 77 Prozent) wanderten ins Ausland ab, so dass gegenüber dem Ausland ein Wanderungsüberschuss von gut 47 200 Personen (2010: 27 800) resultierte.
Die Bilanz der natürlichen Bevölkerungsbewegung verschlechterte sich im Neunmonatsvergleich gegenüber dem Vorjahr 2010 geringfügig. So kamen von Anfang Januar bis Ende September 2011 in Bayern 75 788 Babys zur Welt, um 0,8 Prozent weniger als in den ersten neun Monaten des Vorjahres (76 433). Die Zahl der Sterbefälle lag für diesen Zeitraum im Jahr 2011 bei 89 876 Personen (2010: 90 312), woraus sich ein Geburtendefizit von 14 088 Personen (2010: -13 879) ergab.
Auf Ebene der Regierungsbezirke verlief die Bevölkerungsentwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 recht unterschiedlich. Mit einer Zunahme um 36 503 Personen verbuchte Oberbayern den höchsten Bevölkerungsgewinn, gefolgt von Mittelfranken
(+ 6 104 Personen), Schwaben (+ 3 810 Personen), Niederbayern (+ 3 257 Personen) und der Oberpfalz (+ 680 Personen). Bevölkerungsverluste ergaben sich für die beiden übrigen Regierungsbezirke. Dabei nahm die Bevölkerungszahl im Regierungsbezirk Oberfranken mit 3 318 Personen am stärksten ab, gefolgt von Unterfranken mit einem Rückgang um 2 194 Personen.
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Bevölkerung Bayerns am 30.09. und am 01.01.2011 nach Regierungsbezirken |
||||
|
Gebiet |
Bevölkerungsstand am |
Bevölkerungsveränderung |
||
|
01.01.2011 |
30.09.2011 |
Personen |
% |
|
|
Oberbayern |
4 382 325 |
4 418 828 |
36 503 |
0,8 |
|
Niederbayern |
1 189 384 |
1 192 641 |
3 257 |
0,3 |
|
Oberpfalz |
1 081 120 |
1 081 800 |
680 |
0,1 |
|
Oberfranken |
1 071 306 |
1 067 988 |
- 3 318 |
-0,3 |
|
Mittelfranken |
1 711 566 |
1 717 670 |
6 104 |
0,4 |
|
Unterfranken |
1 318 076 |
1 315 882 |
- 2 194 |
-0,2 |
|
Schwaben |
1 784 919 |
1 788 729 |
3 810 |
0,2 |
|
Bayern |
12 538 696 |
12 583 538 |
44 842 |
0,4 |
















