Lokale und regionale Nachrichten
Inflationsrate in Bayern im November bei 2,5 Prozent
Wie schon in den Vormonaten waren unter den Nahrungsmitteln insbesondere Butter (+ 10,4 Prozent), Kaffee (+ 13,4 Prozent) und Margarine (26,6 Prozent) spürbar teurer als im Vorjahr, während sich Gemüse (- 9,4 Prozent) und Obst (- 3,3 Prozent) binnen Jahresfrist deutlich verbilligten. - Im Vormonatsvergleich blieben die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt unverändert. Spürbar verteuert hat sich erneut Heizöl (+ 4,4 Prozent). Auch bei Obst (+ 2,2 Prozent) und Gemüse (+ 3,7 Prozent) waren gegenüber dem Vormonat Preiserhöhungen zu beobachten. Vor allem aus saisonalen Gründen gingen hingegen die Preise für Pauschalreisen (- 3,4 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (- 3,0 Prozent) zurück.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, lag in Bayern die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im November 2011 bei + 2,5 Prozent; im vorangegangenen Oktober hatte sie + 2,7 Prozent betragen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, wäre der Verbraucherpreisindex im November gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen.
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem November des Vorjahres um 1,6 Prozent erhöht. Überdurchschnittlich stark sind, wie schon in den vorangegangenen Monaten, die Preise für Speisefette und -öle (+ 16,2 Prozent) gestiegen, wobei Butter um 10,4 und Margarine um 26,6 Pro-zent teurer waren als im November des Vorjahres. Auch Kaffee wurde spürbar teurer (+ 13,4 Prozent). Überdurchschnittlich gestiegen sind auch die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse (+ 4,4 Prozent), während Gemüse (- 9,4 Prozent) und Obst (- 3,3 Prozent) günstiger waren als im Vorjahr.
Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl gegenüber dem November des Vorjahres um 28,2 Prozent erhöht. Kraftstoffe waren im Durchschnitt 12,7 Prozent teurer als im Vorjahr. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 7,0 Prozent zu verzeichnen; Strom verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent.
Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem November des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im November auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (- 9,9 Prozent), Notebooks (- 21,5 Prozent), Personalcomputer (- 17,1 Prozent) und digitale Kameras (- 11,4 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.
Im Vergleich zum Vormonat blieben die Verbraucherpreise im November 2011 im Gesamtdurchschnitt unverändert. Insbesondere aus saisonalen Gründen haben sich Heizöl (+ 4,4 Prozent), Gemüse (+ 3,7 Prozent) und Obst (+ 2,2 Prozent) verteuert, während die Preise für Pauschalreisen (- 3,4 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (- 3,0 Prozent) im Vergleich zum Vormonat zurückgingen. Ein leichter Preisrückgang war auch bei Kraftstoffen (- 0,2 Prozent) zu beobachten.
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 28.11.2011
















