Inflationsrate in Bayern im Dezember bei 2,4 Prozent
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- Hauptkategorie: Verwaltung und Politik
- Kategorie: Wirtschaft und Finanzen
- Veröffentlicht am Freitag, 30. Dezember 2011 12:28
- Geschrieben von Redaktion Eisingen Online
Kräftiger saisonaler Preisanstieg bei Pauschalreisen
Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres sind die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 2,4 Prozent gestiegen. Im November hatte die Inflationsrate mit + 2,5 Prozent geringfügig höher gelegen. Kräftige Preissteigerungen sind weiterhin im Energiesektor zu beobachten. So liegen die Preise für Heizöl (+ 19,6 Prozent), Kraftstoffe (+ 5,6 Prozent) sowie für Strom (+ 6,6 Prozent) und Gas (+ 6,9 Prozent) deutlich über ihrem Vorjahresniveau. Wie schon in den Vormonaten waren bei den Nahrungsmitteln insbesondere Butter (+ 7,5 Prozent), Kaffee (+ 14,3 Prozent) und Margarine (29,5 Prozent) spürbar teurer als im Vorjahr, während sich Gemüse (- 13,9 Prozent) binnen Jahresfrist deutlich verbilligte.
Im Vormonatsvergleich haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,7 Prozent erhöht. Dabei sorgten saisonale Gründe, wie die Weihnachtsferien, für deutliche Preissteigerungen bei Pauschalreisen (+ 19,8 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (22,4 Prozent). Aber auch Obst (+ 4,2 Prozent) war spürbar teurer als im Vormonat. Preisrückgänge waren hingegen bei Kraftstoffen (- 2,5 Prozent) und Heizöl (- 3,3 Prozent) zu beobachten.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Dezember bei + 2,4 Prozent; im vorangegangenen November hatte sie + 2,5 Prozent betragen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, wäre der Verbraucherpreisindex im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent gestiegen.
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 2,1 Prozent erhöht. Überdurchschnittlich stark sind, wie schon in den vorangegangenen Monaten, die Preise für Speisefette und -öle (+15,6 Prozent) gestiegen, wobei Butter um 7,5 und Margarine um 29,5 Prozent teurer waren als im Dezember des Vorjahres. Eine spürbare Preiserhöhung war beim Kaffee (+14,3 Prozent) zu beobachten. Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse (+4,8 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 5,8 Prozent), während es Gemüse (- 13,9 Prozent) zu deutlich günstigeren Preisen zu kaufen gab als im Vorjahr.
Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 19,6 Prozent erhöht. Kraftstoffe waren im Durchschnitt 5,6 Prozent teurer als im Vorjahr. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 6,9 Prozent zu verzeichnen; Strom verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent.
Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Dezember des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Dezember auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (-9,3 Prozent), Notebooks (-19,6 Prozent), Personalcomputer (-19,7 Prozent) und digitale Kameras (-12,3 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.
Im Vergleich zum Vormonat November haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,7 Prozent erhöht. Dabei sind aus saisonalen Gründen die Preise für Pauschalreisen (+19,8 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+22,4 Prozent) besonders kräftig gestiegen. Auch Obst (+4,2 Prozent) hat sich gegenüber dem Vormonat verteuert. Demgegenüber konnten die Verbraucher von Preisrückgängen bei Kraftstoffen (-2,5 Prozent) und Heizöl (- 3,3 Prozent) profitieren.
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 29.12.2011
















