Kommunale Steuereinnahmen im ersten Halbjahr 2011 um 14,9 Prozent gestiegen

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Ansehnliches Plus bei der Gewerbesteuer

Die kommunalen Steuereinnahmen erfuhren im ersten Halbjahr 2011 eine Steigerung um knapp 730 Millionen Euro auf 5 629 Mill. Euro und lagen damit um 14,9 Prozent über dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2010. Maßgeblich war die Zunahme bei der Gewerbesteuer um rund 657 Mill. Euro bzw. 24,3 Prozent auf knapp 3 360 Mill. Euro. Die Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer stiegen dagegen um lediglich 2,3 Prozent bzw. knapp 28 Mill. Euro auf gut 1 244 Mill. Euro an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhöhten sich im Betrachtungszeitraum zudem die kommunalen Einnahmen aus den Grundsteuern A und B um 3,3 Prozent auf knapp 833 Mill. Euro. Auch die vom Volumen her weniger bedeutenden „übrigen Gemeindesteuern“ stiegen um knapp 2 Mill. Euro bzw. 4,4 Prozent auf fast 40 Mill. Euro an. Die Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer verzeichneten eine beträchtliche Zunahme um 12,5 Prozent auf rund 152 Mill. Euro.

Nach den Ergebnissen der vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung durchgeführten kommunalen Kassenstatistik verzeichneten im ersten Halbjahr 2011 die Steuereinnahmen der bayerischen Gemeinden und Gemeindeverbände eine Zunahme von 14,9 Prozent auf 5 629,0 Millionen Euro.

Dabei sind die Einnahmen der Kommunen aus ihrer bedeutendsten Einnahmequelle, der Gewerbesteuer, im Vorjahresvergleich um stattliche 24,3 Prozent auf 3 359,7 Mill. Euro angestiegen. Vom Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 3 633,2 Mill. Euro führten die Kommunen 273,5 Mill. Euro Gewerbesteuerumlage an das Land und den Bund ab, so dass in den Gemeindekassen netto besagte 3 359,7 Mill. Euro verblieben. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 ergibt das ein Plus von knapp 656,5 Mill. Euro.

Die Einnahmen aus dem Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer, der vom Volumen her zweitwichtigsten Steuerquelle der bayerischen Städte und Gemeinden, lagen mit 1 244,4 Mill. Euro um 2,3 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Beim Anteil an der Umsatzsteuer ergab sich im ersten Halbjahr 2011 mit 152,1 Mill. Euro ein beachtliches Plus von 12,5 Prozent.

Zugenommen hat auch das Steueraufkommen aus den Grundsteuern A und B. Während die kommunalen Einnahmen aus der Grundsteuer A um 1,6 Prozent auf gut 41,7 Mill. Euro anstiegen, lagen die Einnahmen aus der Grundsteuer B bei 791,1 Mill. Euro und damit um 3,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Die übrigen Gemeindesteuern (Hundesteuer, Zweitwohnungssteuer, sonstige Steuern) erhöhten sich im Vorjahresvergleich um knapp 1,7 Mill. Euro bzw. 4,4 Prozent auf fast 40,0 Mill. Euro.


Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 13.09.2011

   
   
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