Inflationsrate in Bayern im Juli bei 2,3 Prozent
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- Hauptkategorie: Verwaltung und Politik
- Kategorie: Wirtschaft und Finanzen
- Veröffentlicht am Mittwoch, 27. Juli 2011 19:23
- Geschrieben von Redaktion Eisingen Online
Preisauftrieb wieder beschleunigt
Im Vergleich zum Juli des Vorjahres sind die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 2,3 Prozent gestiegen. Die Preissteigerung hat sich damit wieder leicht beschleunigt; im vorangegangenen Juni hatte sie bei 2,1 Prozent gelegen. Kräftige Preissteigerungen sind weiterhin im Energiesektor zu beobachten. So liegen die Preise für Heizöl (+ 25,7 Prozent) sowie Kraftstoffe (+ 12,8 Prozent), aber auch für Strom (+ 7,0 Prozent) und Gas (+ 4,1 Prozent) deutlich über ihrem Vorjahresniveau. Teurer als im Vorjahr waren aber auch Butter (+ 10,0 Prozent) sowie Margarine (+ 14,0 Prozent) und Kaffee (+ 16,7 Prozent), während bei Obst im Jahresvergleich ein Preisrückgang von 6,3 Prozent zu beobachten war. - Im Vormonatsvergleich hat sich der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent erhöht. Saisonbedingt sind dabei im Juli die Preise für Pauschalreisen (+ 10,5 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+ 11,7 Prozent) besonders deutlich gestiegen. Obst hingegen hat sich gegenüber dem Vormonat (- 6,8 Prozent) spürbar verbilligt. Wegen des beginnenden Schlussverkaufs waren auch Bekleidungsartikel (- 3,7 Prozent) günstiger als im Vormonat.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, lag in Bayern die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Juli bei + 2,3 Prozent; im vorangegangenen Juni hatte sie + 2,1 Prozent betragen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, wäre der Verbraucherpreisindex im Juli gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent gestiegen.
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Juli des Vorjahres um 2,1 Prozent erhöht. Überdurchschnittlich stark sind die Preise für Speisefette und -öle (+ 12,7 Prozent) gestiegen, wobei Butter um 10,0 und Margarine um 14,0 Prozent teurer waren als im Juli des Vorjahres. Spürbare Preiserhöhungen waren auch bei Kaffee (+ 16,7 Prozent) zu beobachten. Vergleichsweise moderat verlief hingegen die Preisentwicklung bei Fleisch und Fleischwaren (+ 2,3 Prozent). Etwas stärker erhöhten sich die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse (+ 4,1 Prozent) sowie Fisch und Fischwaren (+ 4,6 Prozent). Obst hingegen war spürbar billiger (- 6,3 Prozent) als im Vorjahr.
Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl gegenüber dem Juli des Vorjahres um 25,7 Prozent erhöht. Kraftstoffe waren im Durchschnitt um 12,8 Prozent teurer als im Vorjahr. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 4,1 Prozent zu verzeichnen. Stärker stiegen die Strompreise, im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sie sich um 7,0 Prozent.
Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Juli des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Juli auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (- 18,1 Prozent), Notebooks (- 15,9 Prozent) und digitale Kameras (- 11,4 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.
Im Vormonatsvergleich haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,5 Prozent erhöht. Saisonbedingt sind die Preise für Pauschalreisen (+ 10,5 Prozent) und für Beherbergungsdienstleistungen (+ 11,7 Prozent) besonders kräftig gestiegen. Demgegen-über war bei Obst (- 6,8 Prozent) ein deutlicher Preisrückgang zu beobachten. Wegen des beginnenden Schlussverkaufs waren im Juli auch Bekleidungsartikel (- 3,7 Prozent) billiger als im Vormonat.
Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 27.07.2011
















