Kommunale Steuereinnahmen 2010 um 1,7 Prozent gestiegen

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Ansehnliches Plus bei der Gewerbesteuer

Die kommunalen Steuereinnahmen stiegen im Jahr 2010 um knapp 205 Mill. Euro auf 12.194,3 Mill. Euro und lagen damit um 1,7 Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2009. Maßgeblich für das Ergebnis war die Zunahme bei der Gewerbesteuer um gut 325,4 Mill. Euro bzw. 6,9 Prozent auf 5.030,6 Mill. Euro. Die Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer gingen dagegen um 187,3 Mill. Euro bzw. 3,6 Prozent auf 4.947,2 Mill. Euro zurück.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhöhten sich im Betrachtungszeitraum zudem die kommunalen Einnahmen aus den Grundsteuern A und B um 3,8 Prozent auf 1.626,1 Mill. Euro. Auch die vom Volumen weniger bedeutenden „übrigen Gemeindesteuern“ stiegen um gut 1,2 Mill. Euro bzw. 2,6 Prozent auf knapp 48,1 Mill. Euro an. Die Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer verzeichneten eine Zunahme um 1,3 Prozent auf 542,3 Mill. Euro.

Nach den Ergebnissen der vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung durchgeführten kommunalen Kassenstatistik verzeichneten im Jahr 2010 die bayerischen Gemeinden und Gemeindeverbände bei den Steuereinnahmen ein Plus von 1,7 Prozent auf 12.194,3 Mill. Euro.

Dabei sind die Einnahmen der Kommunen aus ihrer bedeutendsten Einnahmequelle, der Gewerbesteuer, im Vorjahresvergleich um 6,9 Prozent auf 5.030,6 Mill. Euro angestiegen. Vom Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 6.252,2 Mill. Euro führten die Kommunen 1.221,6 Mill. Euro Gewerbesteuerumlage an das Land und den Bund ab, so dass in den Gemeindekassen netto 5.030,6 Mill. Euro verblieben. Gegenüber dem Jahr 2010 ergibt das eine Zunahme von gut 325,4 Mill. Euro.

Die Einnahmen aus dem Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer, der vom Volumen her zweitwichtigsten Steuerquelle der bayerischen Städte und Gemeinden, lagen mit 4.947,2 Mill. Euro um 3,6 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Beim Anteil an der Umsatzsteuer ergab sich 2010 mit 542,3 Millionen Euro ein Zuwachs von 1,3 Prozent.

Angestiegen ist auch das Steueraufkommen aus den Grundsteuern A und B. Während sich die kommunalen Einnahmen aus der Grundsteuer A um 1,9 Prozent auf gut 83,1 Mill. Euro erhöhten, lagen die Einnahmen aus der Grundsteuer B bei fast 1.543,0 Mill. Euro und damit um 3,9 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Die übrigen Gemeindesteuern wie Hundesteuer, Zweitwohnungssteuer und sonstige Steuern stiegen im Vergleich zum Vorjahr um gut 1,2 Mill. Euro bzw. 2,6 Prozent auf knapp 48,1 Mill. Euro.


Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 17.03.2011

   
   
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