Entdeckung von Gips-Vorkommen in Oberfranken

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Zeil: „Sicherung der Rohstoffversorgung wichtig für Bayerns Wirtschaft“

„Mit der Entdeckung großer, bisher unbekannter Gips-Vorkommen in Oberfranken können wir die Versorgung der bayerischen Bauindustrie mit dem ‚Weißen Gold’ bis ins nächste Jahrhundert sicherstellen“, betonte Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil am 03.02.2011 in München nach Abschluss der Erkundungsarbeiten durch das Landesamt für Umwelt.

„Unsere Maßnahmen zur Sicherung der bayerischen Rohstoffversorgung sind erfolgreich. Die Erkundungsaktion hat gezeigt, dass eine weitergehende Rohstoffversorgung der bayerischen Gipsindustrie mit heimischen Sulfatgesteinen gewährleistet ist“, erklärte Zeil.

„Gips ist im Baugewerbe ein unabdingbarer, nicht ersetzbarer Grundstoff. In Häusern und Wohnungen sind Spezialputze und Leichtbauwände verbreitet. Modellbauer, Stuckateure und selbst Zahnärzte brauchen das weiße Pulver“, unterstrich der Minister. Im Auftrag und mit Mitteln des Bayerischen Wirtschaftsministeriums haben die Geologen des Landesamts für Umwelt neue heimische Gipsvorkommen im Mittleren Muschelkalk aufgespürt. Nach 13 Bohrungen und über 1300 Bohrmetern wurde das Geologen-Team in Oberfranken zwischen Coburg und Bayreuth fündig: Sie entdeckten potenziell höffige Gebiete mit 340 Millionen Tonnen gewinnbarem Gips und Anhydrit – deutlich mehr als bisher bekannt war.

Aktuell wird Gips im Tagebau, also in offenen Steinbrüchen in den so genannten Keuper-Schichten in Mittel- und Unterfranken abgebaut. Die jetzt entdeckten Vorkommen in Oberfranken erschließen neue Abbaugebiete in Tiefen zwischen 60 und 100 Metern. Der Erkundungsbericht des Landesamtes für Umwelt kann im Internet abgerufen werden unter www.stmwivt.bayern.de/energie-und-rohstoffe/rohstoffe.


Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie - PM vom 04.02.2011

   
   
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