Inflationsrate in Bayern im Dezember 2010 bei 1,6 Prozent
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- Hauptkategorie: Verwaltung und Politik
- Kategorie: Wirtschaft und Finanzen
- Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Dezember 2010 15:20
- Geschrieben von Redaktion Eisingen Online
Preise für Heizöl und Kraftstoffe steigen weiter
Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres sind die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 1,6 Prozent gestiegen. Besonders stark haben sich Heizöl (+28,1 Prozent) und Kraftstoffe (+12,0 Prozent) verteuert. Überdurchschnittlich sind auch die Preise für Nahrungsmittel gestiegen (+3,8 Prozent).
Dabei haben sich die Preise für Gemüse (+17,3 Prozent), Obst (+6,7 Prozent) sowie Speisefette und -öle (+4,7 Prozent) im Jahresvergleich besonders kräftig erhöht. – Im Vormonatsvergleich ist der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent gestiegen. Saisonbedingt haben sich Pauschalreisen (+20,5 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+21,1 Prozent) deutlich verteuert. Aber auch für Heizöl (+3,7 Prozent) und Kraftstoffe (+4,0 Prozent) sowie Gemüse (+5,3 Prozent) mussten die Verbraucher spürbar mehr bezahlen als im Vormonat.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Dezember bei +1,6 Prozent; im vorangegangenen November betrug sie +1,7 Prozent. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, wäre der Verbraucherpreisindex im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent gestiegen.
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 3,8 Prozent erhöht. Besonders kräftig sind die Preise für Gemüse (+17,3 Prozent), Obst (+6,7 Prozent) sowie für Speisefette und -öle (+4,7 Prozent) gestiegen; dabei waren vor allem Butter (+8,3 Prozent) und Margarine (+7,6 Prozent) spürbar teurer als im Dezember des Vorjahres. Deutlich moderater verlief hingegen die Preisentwicklung bei Molkereiprodukten und Eiern (+1,0 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (+1,3 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnissen (+1,4 Prozent).
Im Energiesektor erhöhten sich die Preise für Heizöl gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 28,1 Prozent. Die Preise für Kraftstoffe fielen im Durchschnitt 12,0 Prozent teurer aus als im Vorjahr. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 2,2 Prozent zu verzeichnen. Etwas stärker stiegen die Strompreise, im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent.
Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Dezember des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Dezember auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. Fernsehgeräte (-20,1 Prozent), digitale Kameras (-10,8 Prozent) und Notebooks (-9,2 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.
Im Vormonatsvergleich haben sich im Gesamtdurchschnitt die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent erhöht. Saisonbedingt sind die Preise für Pauschalreisen (+20,5 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (+21,1 Prozent) besonders stark gestiegen. Im Energiesektor verteuerten sich Heizöl um 3,7 und Kraftstoffe um 4,0 Prozent. Die Preise für Gemüse erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent.
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 29.12.2010
















