Hinweis der Polizei: Vorsicht bei Handelsregistereintragungen

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Angebotsschreiben im Rechnungsstil versandt

UNTERFRANKEN. Bereits seit einigen Jahren tauchen auch in ganz Unterfranken immer wieder rechnungsähnliche Angebotsschreiben privater Anbieter bei Unternehmen oder Vereinen auf. Die Briefe, die auch einem amtlichen Schreiben ähneln, täuschen eine Zahlungspflicht für eine bereits erfolgte Handelsregistereintragung vor. Die Unterfränkische Polizei weist darauf hin, dass Rechnungen für amtliche Eintragungen in das Handelsregister in Unterfranken nur von der Landesjustizkasse Bamberg versandt werden.

Die verschickten Schreiben enthalten in der Regel typische Charakteristika einer Rechnung. So sind oftmals bereits ausgefüllte Überweisungsträger beigefügt und eine Zahlungsfrist wird unter Bezugnahme auf die Zuteilung einer individuellen Registernummer gesetzt. Die geforderten Beträge bewegen sich bei den in Unterfranken aufgetretenen Fällen zwischen rund 150 und 700 Euro.

Zuletzt war der Kripo Würzburg erst am vergangenen Montag ein derartiger Fall gemeldet worden. Der Vorsitzende eines neugegründeten mainfränkischen Vereins hatte am letzten Freitag ein derartiges Angebotsschreiben mit Rechnungscharakter einer privaten Firma aus Niedersachsen erhalten. Er sollte für die Eintragung seiner Organisation in ein privates Handelsregister 398,65 Euro überweisen. Der Mann erkannte jedoch, dass hier etwas nicht stimmt und erstattete Strafanzeige.


PP Unterfranken - PM vom 28.06.2011

   
   
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