Inflationsrate in Bayern im Januar bei 2,3 Prozent

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Preise für Heizöl und Kraftstoffe steigen weiter

Im Vergleich zum Januar des Vorjahres sind die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 2,3 Prozent gestiegen. Im Dezember 2011 hatte die Inflationsrate mit + 2,4 Prozent geringfügig höher gelegen. Kräftige Preissteigerungen sind weiterhin im Energiesektor zu beobachten. So lagen die Preise für Heizöl (+ 17,9 Prozent), Kraftstoffe (+ 6,5 Prozent) sowie für Gas (+ 6,6 Prozent) im Januar 2012 deutlich über ihrem Vorjahresniveau.

Wie schon in den Vormonaten waren unter den Nahrungsmitteln u. a. Butter (+ 8,6 Prozent), Kaffee (+ 17,5 Prozent) und Margarine (33,5 Prozent) spürbar teurer als im Vorjahr, während sich Gemüse (- 10,3 Prozent) binnen Jahresfrist deutlich verbilligte. - Im Vormonatsvergleich haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,4 Prozent verringert. Aus saisonalen Gründen sind dabei die Preise für Pauschalreisen (- 16,8 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (- 15,3 Prozent) spürbar gefallen. Preissteigerungen waren hingen bei Heizöl (+ 3,6 Prozent) sowie Kraftstoffen (+ 2,7 Prozent) und Gemüse (+ 6,2 Prozent) zu beobachten.

 

Grafische Darstellung des Verbraucherpreisindex für Bayern von Aug. 2010 bis Jan. 2012

 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, lag im Januar die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, in Bayern bei + 2,3 Prozent; im vorangegangenen Dezember hatte sie + 2,4 Prozent betragen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, wäre der Verbraucherpreisindex im Januar gegenüber dem Vorjahr um nur 1,9 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Januar des Vorjahres um 2,6 Prozent erhöht. Kräftig gestiegen sind, wie schon in den vorangegangenen Monaten, die Preise für Speisefette und -öle (+ 16,4 Prozent) gestiegen, wobei Butter um 8,6 und Margarine um 33,5 Prozent teurer war als im Januar des Vorjahres. Spürbare Preiserhöhungen waren auch bei Kaffee (+ 17,5 Prozent) zu beobachten. Überdurchschnittlich gestiegen sind die Preise für Fleisch und Fleischwaren (+ 5,3 Prozent) sowie Fisch und Fischwaren (+ 6,6 Prozent), während Gemüse (- 10,3 Prozent) deutlich günstiger war als im Vorjahr.

Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,9 Prozent erhöht. Kraftstoffe waren im Durchschnitt um 6,5 Prozent teurer als im Vorjahr. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 6,6 Prozent zu verzeichnen; Strom verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr hingegen nur um 1,5 Prozent.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Januar des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,4 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Januar auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (- 8,5 Prozent), Notebooks (- 18,2 Prozent), Personalcomputer (- 20,9 Prozent) und digitale Kameras (- 10,7 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,4 Prozent verringert. Dabei sind aus saisonalen Gründen die Preise für Pauschalreisen
(- 16,8 Prozent) und Beherbergungsdienstleistungen (- 15,3 Prozent) spürbar zurückgegangen. Demgegenüber haben sich die Preise für Kraftstoffe (+ 2,7 Prozent) und Heizöl (+ 3,6) weiter erhöht. Auch Gemüse (+ 6,2 Prozent) war deutlich teurer als im Vormonat.


Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 30.01.2012

   

   
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