Bayern prüft die Nutzung des neuen E-Postbriefs
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- Hauptkategorie: Verwaltung und Politik
- Kategorie: eGovernment
- Veröffentlicht am Dienstag, 10. August 2010 07:41
- Geschrieben von Redaktion Eisingen Online
„Gemeinsam mit der Deutschen Post prüfen wir zurzeit, wie wir das Potenzial des neuen E-Postbriefs in der staatlichen Verwaltung nutzen können“, gab Finanzstaatsekretär Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, am Montag (9.8.) in München bekannt. Der zuständige Geschäftsbereichsleiter der Post, Heinz-Hermann Herbers, übergab Pschierer eine persönliche E-Postadresse. „Natürlich möchte ich mir auch einen persönlichen Eindruck vom neuen E-Postbrief verschaffen“, so Pschierer.
Die Prüfung von Nutzungsmöglichkeiten für den E-Postbrief hatten Pschierer und die Deutsche Post bereits im Juni 2010 vereinbart. „Wir haben ein gemeinsames Projektteam eingesetzt, dass die möglichen Einsatzbereiche in der staatlichen Verwaltung untersucht“, erklärten Pschierer und Herbers.
Die Sicherheit und Vertraulichkeit der elektronischen Kommunikation haben für den IT-Beauftragten Pschierer auch bei einem möglichen Einsatz des E-Postbriefs in der Verwaltung oberste Priorität. Geschäftsbereichsleiter Heinz-Hermann Herbers hob hervor, dass die Post modernste Verschlüsselungstechnologien einsetzt: „Absender und Empfänger des E-Postbriefs können daher sicher sein, dass ihr Schriftwechsel nicht von Unbefugten eingesehen werden kann.“
Mit der Einführung von De-Mail wird die Bundesregierung in den nächsten Monaten die rechtsverbindliche und sichere elektronische Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und Verwaltung regeln. „Ich sehe im E-Postbrief eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen des künftigen De-Mail-Angebots“, erklärte Pschierer. „Anders als De-Mail kann der E-Postbrief auch Adressaten erreichen, die nicht auf elektronischem Weg mit der Verwaltung kommunizieren möchten“. Die Post druckt dann das elektronisch erstellte Schreiben aus und der Postbote stellt es zu.
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen - PM vom 09.08.2010
















