Preisindex für Wohngebäude in Bayern im August 2011

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Baupreise im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen

Gemessen am Preisindex für Wohngebäude sind die Baupreise in Bayern im Zeitraum von August 2010 bis August 2011 um 3,0 Prozent gestiegen. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung handelt es sich dabei um den stärksten Anstieg seit August 2008 (damals + 3,7 Prozent). Im Jahresvergleich haben sich sowohl die Preise für Roh- (+ 3,5 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+ 2,6 Prozent) erhöht.

Grafik zum Preisindex für Wohngebäude in Bayern im August 2011

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erreichte der Preisindex für Wohngebäude in Bayern im August 2011 einen Stand von 117,7 (2005=100). Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat bedeutet dies ein Plus von 3,0 Prozent.

Im Bereich der Rohbauarbeiten stiegen die Preise im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent. Dabei war die Preisentwicklung der einzelnen Bauarbeiten recht unterschiedlich. Besonders kräftig zogen die Preise für Abdichtungsarbeiten (+ 6,3 Prozent), Klempnerarbeiten (+ 6,2 Prozent) und Stahlbauarbeiten (+ 6,0 Prozent) an, während Verbauarbeiten (+ 0,8 Prozent) im Jahresvergleich nur geringfügig teurer wurden.

Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber August 2010 um 2,6 Prozent. Die höchsten Zuwachsraten waren hier bei Estricharbeiten (+ 4,9 Prozent), bei Arbeiten an raumlufttechnischen Anlagen (+ 4,8 Prozent) sowie bei Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden (+ 4,5 Prozent) zu beobachten, während die Preise für Arbeiten an vorgehängten hinterlüfteten Fassaden um 0,2 Prozent zurückgingen.


Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 23.09.2011

   
   
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