Nachlese zum Festkommers der FF Eisingen
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- Hauptkategorie: Vereine, Verbände und Gruppen in Eisingen
- Kategorie: Feuerwehr Eisingen
- Veröffentlicht am Dienstag, 28. September 2010 16:10
- Geschrieben von Michael Langenhorst
Ein Loblied auf das Ehrenamt
Mit einem Festkommers begannen am Freitag, den 24.09.2010 die Feierlichkeiten zum 135-Jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Eisingen. Bürgermeisterin Ursula Engert eröffnete den Abend in der festlich geschmückten Erbachhalle. Rund 150 Festgäste waren gekommen, unter ihnen auch viele langjährige Mitglieder der Wehr.
Die Bürgermeisterin dankte den Floriansjüngern für ihren ehernamtlichen Einsatz: „Ihr fragt nicht, was es bringt, ihr fragt nicht wie lange es dauert und ihr werdet nicht gefragt, wir ihr selbst damit klar kommt, wenn ihr Bilder von schrecklichen Unfällen verarbeiten müsste“, betonte Engert in ihrem Grußwort. Vorstand und Kommandant Stefan Hupp erläuterte die Geschichte der Feuerwehr vor vielen tausend Jahren. Er appellierte besonders an die Bevölkerung, die Arbeitgeber und Institutionen das Ehrenamt Feuerwehr tatkräftig zu unterstützen. Denn es wird immer schwerer Frauen und Männer für das überaus zeitlich aufwendige Amt als Freiwilliger in einer Feuerwehr zu gewinnen. „Ärgern sie sich nicht, wenn nachts die Feuerwehrsirene heult und sie aus dem Schlaf gerissen werde, ärgern sie sich nicht über Martinshorn und Blaulicht in der Nacht, sondern freuen sie sich, dass jetzt gerade viele Ehrenamtliche anderen Menschen in Not aktiv helfen“, so der Kommandant. Kreisbrandinspektor Winfried Weidner dankte den Kameraden der Eisinger Wehr für ihren immer währenden Einsatz für die Allgemeinheit. Auch er hob das Ehrenamt hervor. Musikalisch umrahmt wurde der Kommersabend vom Gesangsverein und der Eisinger Blaskapelle „Die Eisinger“. Zum Schmunzeln brachte Bürgermeisterin Ursula Engert die Gäste mit einem Satz am Ende ihrer Rede: „Heiratet und vermehrt euch, weil von eurer Sorte gibt es viel zu wenig!“
65 Jahre Mitgliedschaft:
Reinhart Eberhart, Diegel Adam, Günder Paul, Waidhas Johann, Reinhart Wilfired, Mennig Kasimir, Gubenator Alfred.
40 Jahre Mitgliedschaft:
Nees Franz, Herrmann Heinz, Eckert Josef, Heim Helmut, Heim Manfred, Hubert Alfons
50 Jahre Mitgliedschaft:
Rügemer Sigmar, Ehrbar August, Fleischmann Eduard, Rügemer Rudolf
30 Jahre aktiver Dienst:
Mennig Hugo, Lanny Peter, Hermann Alban, Reinhart Adolf, Mennig Hans-Martin, Schiller Ferdinand, Ehrbar Metthias, Niewalda Georg, Ulrich Wolfgang, Günder Andreas, Hupp Stefan.
20 Jahre aktiver Dienst:
Burger Bernhard, Volderauer Harald, Endres Klaus.
10 Jahre aktiver Dienst:
Giehl Stefan, Issing Hermann, Krammel Rudi, Spiegel Manfred, Cyborra Hemlut, Schenkyr Erhard, Falger Herbert.
Bildiunterschrift: Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde auch das älteste Mitglied der Eisinger Wehr geehrt: Der 90-Jährige Paul Günder. Vorne v.l.n.r. 2. Vorstand Stefan Giehl, 2. Kommdandant Ferdinand Schiller, 1. Bürgermeisterin Ursula Engert, Paul Günder. Foto: Michael Langenhorst
















