Ehrenamtliche stricken Socken für die Stifts-Bewohner
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- Hauptkategorie: Gesundheit und Soziales
- Kategorie: St. Josefs-Stift Eisingen
- Erstellt am Donnerstag, 22. Dezember 2011 16:58
- Geschrieben von Dr. Andrea Schödl
Eisingen – Über jede Menge selbstgestrickter Socken freut sich Schwester Tamara Polifke. „Jetzt brauche ich niemanden mehr abweisen, jetzt kann ich verteilen,“ erklärt die ehemalige Ambulanzschwester aus dem St. Josefs-Stift begeistert. Seit Tagen treffen in der Einrichtung Pakete voller selbstgestrickter Socken ein. Geschickt und liebevoll verpackt werden sie von passionierten Strickerinnen, die vor allem den Rollstuhlfahrern der Einrichtung eine Freude machen wollen. Heidi Gehrsitz aus Würzburg und Anni Weigel aus Kirchheim stricken bereits seit vielen Jahren für die Einrichtung. Martha Ziemlich aus Sailauf und Ingrid Herderich aus Dettelbach sind dem letztjährigen Aufruf gefolgt, sich den Strickerinnen der Einrichtung anzuschließen.
Neu in der Runde sind auch die 15 Damen des Frauenkreises St. Andreas aus Karlstadt. Geworben wurden sie durch Martha Schupp aus Gambach, die mit den Anglerfrauen aus Gambach elf Jahre lang Socken für die Einrichtung strickte. „Leider mussten wir unser Engagement letztes Jahr aus gesundheitlichen Gründen aufgeben“, bedauerte Martha Schupp, „aber wir wollten, dass es weitergeht“. Der Frauenkreis St. Andreas war von der Idee sofort begeistert: „Spontan erklärten sich 15 Frauen bereit, Socken zu stricken, andere Frauen spendeten Geld für die Wolle“, erklärt die Leiterin Eleonore Schreck. „Nichts hält so gut warm wie wollene Socken“, weiß Schwester Tamara und freut sich, dass sie in diesem Jahr besonders viele verteilen darf.
Bildunterschrift:
Schwester Tamara Polifke freut sich über die vielen selbstgestrickten Socken. Die langjährige Ambulanzschwester im St. Josefs-Stift verteilt die Socken vor allem an Bewohnerinnen und Bewohner im Rollstuhl. Foto: Dr. Andrea Schödl
















