Zum internationalen Tag des Waldes am 21. März 2011
- Details
- Hauptkategorie: Natur und Umwelt
- Kategorie: Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2011 20:14
- Geschrieben von Redaktion Eisingen Online
35 Prozent der Fläche Bayerns ist mit Wald bedeckt
Als Reaktion auf die fortschreitende weltweite Waldvernichtung wurde Ende der 1970er Jahre von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) der 21. März zum Internationalen Tag des Waldes ausgerufen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hierzu mitteilt, waren Ende 2009 in Bayern 24.709 km² mit Wald bedeckt; dies sind 35 Prozent der Gesamtfläche des Freistaats. Fast sechs Zehntel der Waldfläche sind Privatwald, der sich auf mehrere 100.000 Eigentümer verteilt. In Bayern liegen 23 Prozent der gesamten Waldfläche Deutschlands.
Der 21. März ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern er wurde von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) Ende der 1970er Jahre als Reaktion auf die fortschreitende weltweite Waldvernichtung auch zum Internationalen Tag des Waldes erklärt. Der Wald ist eines der wertvollsten Ökosysteme der Erde. Er ist nicht nur der unverzichtbare Sauerstoffproduzent, sondern er hat auch eine wichtige Klima-, Schutz- und Erholungsfunktion. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung waren Ende 2009 in Bayern 24.709 km² mit Wald bedeckt. Dies entspricht einem Anteil von 35 Prozent an der gesamten Bodenfläche des Freistaats (70 550 km²). Rund 57 Prozent der Waldfläche verteilen sich auf mehrere 100.000 Privatwaldeigentümer. 30 Prozent sind Landeswald, der von den "Bayerischen Staatsforsten", einer im Juli 2005 gegründeten Anstalt des öffentlichen Rechts, bewirtschaftet wird, 11 Prozent sind Körperschaftswald im Eigentum kommunaler Forstbetriebe und 2 Prozent Bundeswald.
Regional betrachtet, liegen 23,6 Prozent der Waldfläche in Oberbayern (5.828 km²), 15,7 Prozent in der Oberpfalz (3.891 km²), 13,8 Prozent in Niederbayern (3.414 km²), 13,7 Prozent in Unterfranken (3.383 km²), 11,7 Prozent in Oberfranken (2.902 km²), 11,5 Prozent in Schwaben (2.830 km²) und 10,0 Prozent in Mittelfranken (2.461 km²). Recht unterschiedlich ist der prozentuale Flächenanteil des Waldes in den einzelnen Regierungsbezirken. Mit jeweils gut 40 Prozent ist er in der Oberpfalz und in Oberfranken am höchsten. Überdurchschnittlich ist der Waldanteil mit knapp 40 Prozent auch in Unterfranken. Dagegen weist Schwaben mit nur gut 28 Prozent den mit Abstand niedrigsten Waldanteil auf. In den übrigen drei Regierungsbezirken liegt er zwischen 33 und 34 Prozent.
In Deutschland sind drei Zehntel der Bodenfläche mit Wald bedeckt (107.534 km²). Hiervon liegt mit 23 Prozent fast ein Viertel in Bayern. Dies ist der mit Abstand höchste Anteil unter den Bundesländern. Mit deutlichem Abstand folgen Baden-Württemberg mit fast 13 Prozent sowie Brandenburg und Niedersachsen mit jeweils knapp 10 Prozent.
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - PM vom 18.03.2011
















