Feuerwehrübung: Baby in Kindertagesstätte gerettet

Details

Ortskenntnisse gewährleisten schnellere Rettung

Brand in der Kinderkrippe der Eisinger Kindertagesstätte, Kinder werden vermisst. So lautete die Alarmdurchsage für die Freiwillige Feuerwehr Eisingen. Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung für die örtlichen Floriansjünger. Einsatzleiter Stefan Hupp war mit drei Fahrzeugen vor Ort und erkundigte sich am Sammelplatz wie die Lage ist.

Drei Personen wurden vermisst, eines davon ein Baby. Schnell bauten die Wehrleute die Wasserversorgung auf, der erste Atemschutztrupp durchsuchte die neuen Räume der Kinderkrippe „Kleine Frösche“. Gleichzeitig konnte eine Person über eine Steckleiter aus dem Fenster gerettet werden. Bei einer weiteren Erzieherin nahm man an, dass sie bei der Evakuierung gestürzt ist und nicht mehr gehen konnte. Sie wurde auf eine Krankentrage gelegt und aus dem Gefahrenbereich gebracht. In einem Gitterbett entdeckten die Atemschützer ein Baby, dargestellt durch eine Puppe. Sofort wurde es aus dem Brandrauch ins Freie gebracht und medizinisch erstversorgt. Die Atemschutzgeräteträger hatten spezielle Rauchfolien auf ihren Masken, sodass sie nichts sehen konnten.

Beobachter Harald Volderauer merkte in der Übungsnachbesprechung an, dass man beim Atemschutz festgestellt hat, dass sie sich die Einsatzkräfte trotz völligem Rauch gut auskannten. Das liegt daran, dass immer wieder Ortsbegehungen mit den Wehrleuten im Kindergarten stattfinden. Eine schnelle Rettung ist somit gewährleistet. Auch Kommandant und Einsatzleiter Stefan Hupp fand lobende Worte. Die Übung wurde von Bettina Giehl, Harald Volderauer und Michael Langenhorst geplant.


Foto: Michael Langenhorst

   

   
Copyright © 2001 - 2012 :: Eisingen Online :: Alle Rechte vorbehalten.