Kurzübersicht der Sehenswürdigkeiten in Eisingen
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- Kategorie: Eisingen auf einen Blick
- Erstellt am Montag, 09. Februar 2009 20:41
- Geschrieben von Redaktion Eisingen Online
Eisinger Backhäuslesfest
Das Eisinger Backhäuslesfest spiegelt seit 1978 gelebte Dorfgemeinschaft wieder und gilt als Inbegriff und Markenzeichen eines fränkischen Straßenfestes. Niemand sollte deshalb die Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern und Fröhlichsein versäumen.
Dorfbrunnen und Göpelstein
Die Wählervereinigung Alt- und Neubürger hatte sich im Frühjahr 2008 bereit erklärt, bei der Umgestaltung der Fläche am Dorfbrunnen mitzuwirken. Als erste Maßnahme haben die Mitglieder der Wählervereinigung den Göpelstein der alten Wasserversorgung des Gutes Erbachshof auf die Rasenmitte am Vorderen Kirchberg gesetzt. Damit soll auf die Wasserproblematik früherer Zeiten hingewiesen und zum sparsamen Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser ermahnt werden.
Kister Kreuz
Die Christusfigur des Kister Kreuzes war 1972 von Pfarrer Robert Kümmert bei dem Bildhauer Lothar Bühner aus Bad Neustadt in Auftrag gegeben worden. Sie ist einem Original von Tilman Riemenschneider nachgearbeitet.
Kreuzschlepper
Der Kreuzschlepper im Neuen Friedhof aus dem Jahre 1998 entstand nach einem Entwurf des Eisinger Künstlers Bernhard Hauser.
Labyrinth im St. Josefs-Stift
Das begehbare Labyrinth im St. Josefs-Stift Eisingen ähnelt dem Labyrinth, das auf einem schwarzen Marmorstein in Knidos, im Südwesten der Türkei, gefunden wurde. Es hat einen Durchmesser von 27 Metern und eine einfache Weglänge von 354 Metern. Bei klarer Sicht kann man vom Labyrinth aus in Richtung Westen gut die bewaldeten Bergketten des Spessarts sehen und Richtung Norden bis in die Vorderrhön blicken. Das Labyrinth wurde im April 2005 angelegt und ist ganzjährig zugänglich.
Nikolauskirche
Die 1838 erbaute St. Nikolauskirche steht über Fundamenten aus der Zeit um 1350. Im Chorbereich fand man Reste eines noch älteren Kirchleins. Im Innern birgt die Kirche als Kleinod das von Tilman Riemenschneider geschaffene Kruzifix.
Philippuskirche
Mit dem ersten Spatenstich am 15.05.1997 und der feierlichen Grundsteinlegung am 13.07.1997 begann die Bauphase der evangelischen Philippuskirche mit ihrer markanten Photovoltaik-Anlage. Bereits im Oktober 1997 konnte Richtfest gefeiert werden. Im Frühjahr 1998 entschied sich der Kirchenvorstand, einen Glockenturm zu bauen. Die Einweihung der Kirche fand am 04.10.1998 statt.
Reitsportanlage der Pferdefreunde Eisingen
Die Dressur- und Springturniere auf der Reitsportanlage der Pferdefreunde Eisingen (Ländlicher Reit- und Fahrverein e.V.) zählen zu den herausragenden Pferdesportereignissen im unterfränkischen Raum. Am 16. und 17. Juni 2007 fanden auf der Reitsportanlage der Pferdefreunde Eisingen anlässlich des 30-jährigen Vereinsjubiläums das dritte Reitturnier mit Dressur- und Springprüfungen sowie die feierliche Platzeinweihung und Übergabe statt.
Riemenschneiderkreuz
Um 1500 schätzt man, hat Tilman Riemenschneider das Kruzifix geschaffen. In den Wirren der Säkularisation soll es, so wird vermutet, vom Kloster Oberzell nach Eisingen in Sicherheit gebracht worden sein. Dieses bedeutende Kunstwerk wurde in den Jahren 1977 und 1978 in den Werkstätten des Bayer. Landesamtes für Denkmalpflege in München von den vielen entstellenden Übermalungsschichten freigelegt. Der Korpus zeigt sich nun in seiner ursprünglichen Fassung und in seiner tiefen Ausdruckskraft. In der künstlerischen Bedeutung ist der Eisinger Kruzifixus von Riemenschneider dem von Tettwang, Aub und Steinach wohl noch vorauszustellen.
Weiler Erbachshof
Seit der Jahrhundertwende 1900 waren Erbachshof und Park in privatem Besitz und naturgemäß öffentlich nicht zu besichtigen. Eisinger Bürger, die schon Jahre und Jahrzehnte in der Gemeinde leben, waren sichtlich überrascht und berührt von der seit April 2008 neuen Nutzung und der Möglichkeit, Räume und Park nun frei besuchen zu können. Am Samstag und Sonntag, 12. und 13. April 2008, war Tag der offenen Tür im Weiler Erbachshof und zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort vom Talent des Künstlerpaars Motron A. Havelka und Elke Ungerbühler-Havelka und der Vielseitigkeit der beiden Künstler zu überzeugen.
















