Netzwerk EuropaKlasse Heilerziehungspflege
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- Hauptkategorie: Gesundheit und Soziales
- Kategorie: St. Josefs-Stift Eisingen
- Veröffentlicht am Freitag, 27. Mai 2011 17:37
- Geschrieben von Dr. Andrea Schödl
Abschlusskonferenz zum Leonardo-da-Vinci-Partnerschaftsprojekt „Netzwerk Heilerziehungspflege“
Würzburg – Mit einem Festakt beendeten die Projektteilnehmer aus Deutschland, Polen und Zypern mit zahlreichen Gästen ihr gemeinsames EU-Projekt „Netzwerk EuropaKlasse Heilerziehungspflege“. Im Rahmen des Förderprogramms „Leonardo-da-Vinci“ erarbeiteten Mitarbeiter und Studierende der Robert-Kümmert-Akademie, des Europa-Instituts der Diakonie Neuendetteslau, der Fundacia Laurentius aus Polen und der LCEducation-Education & Training Center aus Zypern einen Leitfaden für einen leichteren Einstieg in ein Auslandspraktikum. „Get ready to move“ heißt die neue Broschüre, die nach der Erstauflage in Deutsch künftig auch in englisch, polnisch und griechisch erscheinen soll. Sie gibt Schüler und Praktikanten aus dem sozialpädagogisch und pflegerischem Bereich gute Tipps, damit sie ihren Aufenthalt im europäischen Ausland gut vorbereiten und durchführen können.
Beim Festakt lobte die Europa-Abgeordnete Dr. Anja Weisgerber das Engagement der Einrichtungen: „Politiker können das Haus Europa nur bauen, aber die Menschen können es mit Leben füllen.“
Koordinator des Projekts war die Robert-Kümmert-Akademie (RKA), die bereits seit mehreren Jahren durch ihre Studienaustauschprogramme und andere EU-Projekten Erfahrungen in der europaweiten Zusammenarbeit haben. „Unsere Vision ist es“, sagt Geschäftsführerin Christel Baatz-Kolbe, „das Zusammenwachsen zwischen den europäischen Ländern und Bürgern zu unterstützen.“ Das Projekt leiste dazu einen wertvollen Beitrag. „Unserer Institution ist es ein Anliegen, die Qualität der beruflichen Bildung und die Mobilität im pädagogisch-pflegerischen Sektor zu erhöhen“, sagt Baatz-Kolbe.
In fünf Arbeitstreffen in Deutschland, Rumänien und Zypern entstand die aufschlussreiche Broschüre. Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter diskutierten gemeinsam darüber, was für einen Neuling wichtig sein könnte. In einem Podiumsgespräch gaben die Studierenden aus drei Mitgliedsländern Einblick in ihre Erfahrungen bei den internationalen Diskussionsrunden. Ganz persönliche Tipps und Erfahrungen flossen in die Broschüre mit ein. Nun ist es voller Informationen, Listen und Links, die von den kulturellen und sprachlichen Instruktionen fürs „Überleben“ bis zu den pädagogischen Vorbereitungen reichen. Den wichtigsten Tipp stellten die Projektpartner aber allem voran: „Du kannst nicht auf alles vorbereitet sein. Besser: staune und lerne!“.
Bildunterschrift
Christel Baatz-Kolbe RKA, Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, Eva Kordaczuk aus Polen, Litsa Charambalous aus Zypern, Uwe Mäding vom Europainstitut Diakonie Neuendettelsau - Foto: Dr. Andrea Schödl
















