Bischof Ulrich Boom segnet neue Räume der Förderstätte

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Eisingen – Unter dem Thema „Komm bau ein Haus, das uns beschützt“ segnete der Würzburger Weihbischof, Ulrich Boom, die neuen Räume der Förderstätte in Eisingen. Zu dem Wortgottesdienst, den Diakon Matthias Enk gemeinsam mit dem Kirchenchor des St. Josefs-Stifts Eisingen mit Texten und Liedern feierlich gestaltet hatte, waren vor allem die Beschäftigten und Mitarbeiter der Förderstätte eingeladen.

„Selbst das kleinste Licht macht einen dunklen Raum hell“, sagte Weihbischof Boom bei seiner Ansprache, „Gott möchte dieses Licht für uns sein.“ Anschließend segnet der Weihbischof die Räume und die neuen Holzkreuze, die in der Schreinerei der Eisinger Werkstätte gefertigt worden waren.

Mit der Segnung der Räume geht für die Gruppen der Förderstätte eine gut 18-monatige Übergangsphase zu Ende, in der sie in andere Räume des St. Josefs-Stifts Eisingen ausgelagert waren. Der Umbau und die Sanierung der Förderstätte waren notwendig geworden, da wegen einer Kreideader, die sich in rund 130 Meter Tiefe befindet und durch das Grundwasser ausgeschwemmt wird, ein Gebäudeteil absackte und abgerissen werden musste. Die Regierung von Unterfranken unterstützte den Um- und Erweiterungsbau im St. Josefs-Stift mit rund 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturpaketes II.

Foto: Dr. Andrea Schödl   

   
   
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