Trauer um Wolfram Bamberger

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Leiter der Eisinger Werkstätte im Alter von 48 Jahren verstorben

Vorstand, Leitung, Mitarbeiter und Bewohner des St. Josefs-Stifts Eisingen trauern um ihren Werkstattleiter, Herrn Wolfram Bamberger. Im Alter von 48 Jahren ist er am Samstag, 31. Oktober 2010 am frühen Abend nach langer schwerer Krankheit verstorben. Er wird am Donnerstag, 4. November, um 14.00 Uhr in Unterbalbach (Kreis Lauda-Königshofen) beigesetzt.

Wolfram Harald Bamberger wurde am 25. Juni 1962 in Bad Mergentheim geboren. Bis 1978 besuchte er die Realschule in Lauda. Danach begann er bei der Firma Betzwieser die Ausbildung zum Metallbauer und besuchte die Technische Berufsschule in Tauberbischofsheim. Nach seinem Grundwehrdienst beim Schnellbootgeschwader in Kiel arbeitete er von 1983 bis 2002 zunächst als Metallbauer, nach seiner Meisterprüfung 1990 als Metallbaumeister und technischer Betriebsleiter in einem Würzburger Metallbetrieb. Von September 2002 bis 2004 war er im Kolping Bildungswerk als technischer Betriebsleiter und verantwortlicher Ausbildungsmeister in der Berufsausbildung Fachrichtung Metallbau tätig. Im Oktober 2004 übernahm er die Werkstattleitung in der Eisinger Werkstätte, einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen des St. Josefs-Stifts Eisingen. Daneben war er für den Fachverband Metall Bayern als staatlich vereidigter Sachverständiger im Metallbauhandwerk tätig.

Foto: Doris Engelhart    

Im St. Josefs-Stift Eisingen war Werkstattleiter Wolfram Bamberger als engagierte Persönlichkeit geschätzt. Trotz seiner schweren Krankheit, die im Januar 2009 diagnostiziert wurde, setzte er seine Tätigkeit für die Einrichtung nahezu ungehindert fort. Auch während seiner Kur- und Klinikaufenthalten hielt er stets Kontakt zur Werkstatt und seinen Mitarbeitern. Während seiner Wirkungszeit in Eisingen konnte er wichtige Renovierungsmaßnahmen in der Eisinger Werkstätte auf den Weg bringen. Auf Fachkongressen, Tagungen und den Werkstättenmessen in Nürnberg präsentierte er die Eisinger Werkstätte mit seiner positiven Ausstrahlung. Im Umgang mit unseren behinderten Menschen zeigte er viel Einfühlungsvermögen. Stets fand er passende Gesprächsthemen, mit denen er seine Beschäftigten motivierte.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Angehörigen. Er wird uns stets lebendig in Erinnerung bleiben.


Franz Stephan          Bernhard Götz
1. Vorsitzender        Geschäftsführer

   
   
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