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Stromausfall in Eisingen Nr. 3, 4 und 5
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- Kategorie: Events
- Veröffentlicht am Freitag, 17. April 2009 15:17
- Geschrieben von Artur Schmitt
Die Serie von plötzlich auftretenden Stromausfällen in den Gemeinden Eisingen, Kist und Kleinrinderfeld setzte sich am heutigen Freitag (17.04.2009) fort. Die erste kleinere Störung kündigte sich um 10:37 Uhr an und war nach zwei Minuten wieder beendet. Doch bereits um 10:40 Uhr kam es zu einem weiteren Stromausfall - Dauer: 20 Minuten. Um 11:15 Uhr konnte für eine Minute ein weiterer Stromausfall verzeichnet werden.
Da sich die heutigen Stromausfälle erstmals tagsüber ereigneten, haben wider Erwarten die Main Post und Radio Gong von der Störung "Wind bekommen". Der Beitrag in der morgigen Samstagsausgabe der Main Post entspricht zwar bei den angegebenen Zeiten kaum unseren eigenen Feststellungen, die klägliche Erklärung des Pressesprechers der Stadtwerke Würzburg, Jürgen Dornberger, ist aber in etwa deckungsgleich mit den Angaben, die gegenüber der Gemeindeverwaltung Eisingen gemacht wurden.
Foto: Artur Schmitt
Zitat Main Post - Internetausgabe vom 17.04.2009:"Aufgrund eines Fehlers in einem Kabel des Mittelspannungsbereichs (20 kV) kam es in den vergangenen Tagen im Bereich Eisingen, Kist und Kleinrinderfeld zu Stromausfällen. Die rund einstündigen Störungen hatten sich nach Angaben der Stadtwerke Würzburg am 10. April (0.15 Uhr), 15. April (23.45 Uhr) und am gestrigen Freitag 10.30 Uhr ereignet.
Auslöser für die mehrmaligen Ausfälle war die erste Störung am Karfreitag, teilte Pressesprecher Jürgen Dornberger auf Anfrage mit. Aufgrund des Alters entstehen am Kabel feine Risse, durch die Wasser eindringt. Die Stromexperten sprechen dann von einem so genannten „Erdschluss“. Das ist nichts anderes als ein Kurzschluss in der Erde.
Dazu kommt es außerdem, wenn in einem Kabel mit drei Phasen eine ausfällt. Dadurch werden die zwei anderen überlastet. Das führt dann irgendwann zu weiteren Fehlern. Dornberger: „Man weiß nur nicht wann und wo“.
Wenn der Schaden von der Leitstelle lokalisiert worden ist, rückt ein Störtrupp an, der zunächst einmal die Leitungen umklemmt. Damit ist gewährleistet, dass möglichst schnell wieder Strom zu den Kunden kommt. Das Kabel selbst wird dann repariert.
Um jedoch eine dauerhafte Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sind Kabelauswechslungen in den drei Gemeinden vorgesehen, bestätigte Jürgen Dornberger abschließend." - Zitatende
Jetzt heißt es abwarten, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird.
















