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20 Jahre Reihenhäuser - Sommerfest zum Jubiläum im St. Josefs-Stift
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- Kategorie: Events
- Veröffentlicht am Donnerstag, 11. August 2011 09:57
- Geschrieben von Dr. Andrea Schödl
St. Josefs-Stift feiert das 20-jährige Bestehen der Wohngruppen in den Reihenhäusern
Eisingen – Mit einem Sommerfest begingen die drei Wohngruppen in den so genannten „Reihenhäusern“ des St. Josefs-Stifts Eisingen ihr 20-jähriges Bestehen. Eingeladen waren Eltern, Freunde und alte Weggefährten aus den vergangenen 20 Jahren, um bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee die vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Heimleiter Alois Zang erinnerte sich angesichts des Jubiläums an die Anfänge. Ende der 1980er Jahre habe es noch lange Wartelisten für eine Aufnahme in das St. Josefs-Stift gegeben. „Zeitweise standen über 100 Personen auf der Liste“, sagte Zang.
Geschäftsführer Bernhard Götz betonte, wie viel Mut die damalige Geschäftsführung unter Niko Roth besessen hätte, die Wohnform der Reihenhäuser zu bauen. Ohne finanzielle Unterstützung, rein aus Eigenmitteln, habe die Einrichtung 1991 diese 30 neuen Wohnheimsplätze geschaffen. „Moderner kann man auch heute nicht bauen“, erklärte Götz. Die Reihenhäuser sind großzügig gestaltet. In jeder Gruppe leben 10 Personen in Einzelzimmern und ein Aufzug verbindet die Stockwerke. Zur besonderen Wohnform werden die Reihenhäuser durch ihre geographische Lage. Obwohl sie noch innerhalb des Stiftsgeländes liegen, grenzen sie unmittelbar an die Eisinger Wohnsiedlungen. Für die Bewohner der Reihenhäuser bedeutet das mehr Eigenständigkeit, mehr Gemeindeleben und damit mehr Normalität. Für viele waren die Reihenhäuser ein Sprungbrett in das Ambulant Betreute Wohnen.
Auch die Bewohnerinnen und Bewohner bedankten für diese spezielle Wohnform: „Ist es wirklich wahr? Die Reihenhäuser werden 20 Jahr“, dichtete Ute Wilhelm, „Sehen aus zu schön und jung, und wir haben immer noch Schwung!“ Zum Abschluss des Festes lieferte sich Geschäftsführer Bernhard Götz ein kleines Kickerturnier mit den Reihenhäuslern. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Ensemble der Stiftsband, die unter der Leitung von Andreas Launach steht und deren Keimzelle ebenfalls in den Reihenhaus-Gruppen liegt. Dominik Lindner, Maximilian Waldinger und Karl Göttle unterhielten die Gäste mit Gitarre, Keyboard und Gesang.
















